"Sometimes there's so much beauty in the world I feel like I can't take it, like my heart's going to cave in." (Ricky Fitt in "American Beauty")
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Sonntag, 6. Januar 2013
Das Haus, in dem ich wohne
Montag, 28. September 2009
I love you
Neulich auf der Galerienacht in Malmö: Eine Frau, ganz in schwarz gekleidet, hochhackige Schuhe, enges Jackett, steht dicht an eine große Glasscheibe gedrängt in einem rot ausgemalten Raum (es riecht noch nach frischer Farbe). Die Glasscheibe wird nur vom Körper der Frau aufrecht gehalten. Würde die Frau weggehen, würde die Glasscheibe zu Boden fallen. Frau und Glasscheibe in einem intimen vierstündigen Tanz. Mit kleinen angestrengten Schritten schiebt und schleppt sie die Glasscheibe über den Boden der Galerie. Hin und wieder flüstert sie ein innerliches "I love you" gegen die Scheibe. Im Spiegel dieser Glasscheibe können die Augen der Künstlerin und der Betrachterin sich kurz treffen. Die Künstlerin heißt Melati Suryodarmo und ihre Performance ist das Eindrücklichste, was ich auf der diesjährigen Galerienacht in Malmö gesehen habe.
Sonntag, 9. September 2007
21:08
Mein kariertes Leben.
"Everything must have a name" (David Shrigley, Malmö Konsthall)
Es fällt mir schwer, die Dinge und Ereignisse zu benennen.
Ich sage: "Alles wird leichter." (Weil ich weniger Zeit zum denken habe.)
Es scheint die Sonne. Ich gehe durch die Stadt.
"Fühlst du dich hier wohl?" "Manchmal."
Ich träume: ich bin im Zug, auf dem Weg irgendwohin, ich öffne das Fenster, es schlägt mir eine eisige Kälte entgegen, eine Winterkälte, die es in meinem Leben nicht mehr gibt, und von der mir plötzlich bewusst wird, wie sie mir fehlt. (Eine Kälte, die einem den Atem nimmt.)
Ich schlafe gut, ich erinnere mich kaum.
"Everything must have a name" (David Shrigley, Malmö Konsthall)
Es fällt mir schwer, die Dinge und Ereignisse zu benennen.
Ich sage: "Alles wird leichter." (Weil ich weniger Zeit zum denken habe.)
Es scheint die Sonne. Ich gehe durch die Stadt.
"Fühlst du dich hier wohl?" "Manchmal."
Ich träume: ich bin im Zug, auf dem Weg irgendwohin, ich öffne das Fenster, es schlägt mir eine eisige Kälte entgegen, eine Winterkälte, die es in meinem Leben nicht mehr gibt, und von der mir plötzlich bewusst wird, wie sie mir fehlt. (Eine Kälte, die einem den Atem nimmt.)
Ich schlafe gut, ich erinnere mich kaum.
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