"Sometimes there's so much beauty in the world I feel like I can't take it, like my heart's going to cave in." (Ricky Fitt in "American Beauty")
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Montag, 14. Januar 2013
Wet leaves
Ich will den Dreck, den Schlamm, den Geruch von vermoderndem Laub, die aufgesprungene Haut an den Händen, die Kälte im Gesicht, den Schmerz in der linken Hüfte, all das Vergehen und Altern um mich herum, all diese Zeugnisse der Vergeblichkeit, die wehmütigen Körper, die schonungslose Ehrlichkeit der Zeit, das Ungeschminkte.
In einem Gespräch gestern sagte ich: "Ich möchte immer beweglicher werden. In jeder Hinsicht. Geistig, körperlich, geographisch, in meinem Schreiben, in meinem Fühlen. Das ist vielleicht das einzige Ziel, das ich habe."
Sonntag, 12. September 2010
Traum von den Rhinozerossen
Ich hatte zwei Nashörner in der Wohnung, ein weißes und ein schwarzes. Als ich sie aus der Wohnung lassen wollte (weil ich sah, dass sie sich nach Freiheit sehnten), ging das erste sofort hinaus, doch als ich auch das zweite hinausbugsierte, drängte sich das erste wieder zur geöffneten Tür herein. So ging es die ganze Zeit weiter. Ein Nashorn raus, ein Nashorn rein - eine völlig unlösbare Situation.
Montag, 10. März 2008
10.03.08 (Kalenderspruch) + Alltagsszenen
"Wonach ich mich jetzt sehne, ist nur Freiheit, jede Freiheit; die Freiheit des Denkens ist davon nur ein Teil." (Marguerite Duras im Gespräch mit Michelle Porte)
Lebensverirrungen Teil 2: Dass ich als Studentin einem Philosophieprofessor einen Strauß Blumen vor die Haustür legte. (Berlin, Deutschland)
Gespräch im Auto:
"Womit ich jetzt arbeite, macht mir richtig, richtig Spaß."
"Womit arbeitest du denn?"
"Computer, Programmieren und so was."
"Was programmierst du denn?"
"Programme für Fondmakler und Banken und so was."
(Schweigen.)
(Dann Gelächter.)
"Und was schreibst du?"
"Ich schreibe über Aufbrüche und so was."
"Menschen, die aufbrechen?"
"Aufbrechen und ausbrechen. Nichts Besonderes. Meistens geschieht gar nichts. Es ist schwer zu beschreiben."
"Das kann ich mir vorstellen."
(Schweigen.)
(Dann Gelächter.)
Der Beschluss des Tages: Ich werde mich nie, nie, nie wieder unzureichend und missglückt fühlen.
Lebensverirrungen Teil 2: Dass ich als Studentin einem Philosophieprofessor einen Strauß Blumen vor die Haustür legte. (Berlin, Deutschland)
Gespräch im Auto:
"Womit ich jetzt arbeite, macht mir richtig, richtig Spaß."
"Womit arbeitest du denn?"
"Computer, Programmieren und so was."
"Was programmierst du denn?"
"Programme für Fondmakler und Banken und so was."
(Schweigen.)
(Dann Gelächter.)
"Und was schreibst du?"
"Ich schreibe über Aufbrüche und so was."
"Menschen, die aufbrechen?"
"Aufbrechen und ausbrechen. Nichts Besonderes. Meistens geschieht gar nichts. Es ist schwer zu beschreiben."
"Das kann ich mir vorstellen."
(Schweigen.)
(Dann Gelächter.)
Der Beschluss des Tages: Ich werde mich nie, nie, nie wieder unzureichend und missglückt fühlen.
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